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Brasilien unser geliebtes Land wollte uns die Einreise etwas versauen. Wir parkierten Pinguin um unser Einreiseformularitäten zu erledigen.Am Schalter waren zwei Beamte einer am Computer und eine etwas gewichtigere Beamtin welche die Gehirnzellen in Fettzellen angesetzt hatte.Ich erklärte Ihr das ich aus Austria bin was bei uns Österreich heisse und wo Mozart geboren ist und ich aus dem Land de Musik etc. komme.Das ausfüllen und den Computerzu starten dauerte etwas sehr lange. Auf einmal waren die Papiere fertig und sieheda es war nur Einreise für 40 Tage.Nach langen verhandeln wurden neue Papiere gemacht und sieheda 90 Tage bekam nur Sole.Was das sollte fragte ich ,bekam keine Antwort und Schichtwechsel war angesagt.Es kamen zwei neue Beamte und wieder wurden neue Papier ausgefüllt diesmal wieder 40 Tage. Was dieser Scheiss soll wollte ich wissen und verlangte einen etwas höheren Beamten zu sprechen.Dieser meinte dann nach ernster Diskusion das Beamten in Geographie nicht sehr geschult seien und man Austria mit Australia leicht verwechseln könnte ,aber wie ist das möglich nachdem ich ja sooft darauf hingewiesen habe? Fica tranquilo,das heisst bleib Ruhig hiess es immerwieder und nach 15 Minuten weiterer Wartezeit war der Pass gestempelt. Nun sollte doch noch die Papiere für Pinguin gemacht werden. Der Schalter für dies lag 50 m weiter,aber man schickte uns 200 m weiter dann weiter und weiter wieder zurück und keiner hatte eine Ahnung.Die Zeit verging und als wir dann am Schalter waren wo wir zuerst hingehen wollten war dieser geschlossen und auch nach mehrmaligen erflehen und da es ja nicht unsere Schuld sei das wir so spät kommen,sondern wegen der Supergescheiten Beamtentrottel die 50 m weiter sässen und keine Ahnung vom Zoll hätten.Das einzige was sie zum sagen hatten wir sollten am nächsten Tag kommen. Wir fuhren ohne Papiere 10 km weiter zur argentinischen Grenze wo wir die Papiere in 15 Minuten erhielten, ohne Probleme. Da wir den Camping Paudimar hier schon kannten fuhren wir dort wieder hin. Wir besuchten den Vogelpark aufs neue um all diese wunderschönen Papageien zu beobachten. Auch besuchten wir die Iguazu Wasserfälle auf der Brasilianischen Seite ,welches wiederum ein Höhepunkt unserer Reise war.Die Perspektive ist wirklich unterschiedlicher als die argentinische Seite.Man muss beide Seiten gesehen haben. Auf gehts los wir packten zusammen und da wir nicht nach Blumennau wegen der grossen Überschwemmungen wollten ,zogen wir etwas höher Richtung Ozean.Nach zwei Tagen kamen wir in der Nähe von Curitiba nach Pontal do sul wo wir vor der Insel do Mel am Strand campierten. Hier verblieben wir 10 wunderschöne Tage .Wir besuchten die Insel wo wir einen Rundgang machten und wundervolle Strände und eine Grotte besichtigten.Radfahren,fischen und schwimmen war unsere Beschäftigung. Auch lernten wir einige nette Leute kennen und verbrachten lustige Zeit mit Ihnen. Hier kam der Nicolaus per Jacht bis ans Ufer und warf den Kinder Spielzeug und Süssigkeiten zu. Wieder hiess es Zeit um Abschied zu nehmen und wir fuhren weiter Richtung Rio de Janeiro wo wir nun ca. 200 km vor Rio an wunderschönen Stränden übernachten und Tage verbringen.Leider regnet es ein wenig,sodas wir die Inseln rundherum etwas verschwommen sehen.Aber es wird woll besser sodas wir nach Parati weiterfahren. Da es immer noch regnete entschlossen wir uns weiter in die Provinz Espiritu Santo zu fahren .wir fuhren fast immer an der Küste hoch an wunderschönen Stränden die es hier zu hunderten gibt vorbei. Unterwegs machten wir halt in Punta fria bei weissen Stränden .Am morgen sahen wir von unserem Schlafzimmerfenster des Pinguin aus,eine Orca vorbeiziehen .Welch ein Anblick als gerade die Sonne erwachte.Bei solchen Gelegenheiten und anderen denkt man daran ,was man vorher tat.und bereut nicht den Entschluss gefasst zu haben aus dem stressigen Leben auszusteigen. Das Wasser im Ozean ist hier sehr kühl und so zogen wir weiter bis nach Piuma wo wir an einem Platz viele Zelte neben dem Strand sahen und uns dazugesellten . Es war ein wilder Campingplatz und wir waren sofort die Atraktion , alle wollten mit uns feiern ,sodas wir von Zeltgruppe zu Zeltgruppe wanderten um Polka auf brasilanerisch zu Tanzen.Natürlich mussten wir jeden zeigen was für Stücke unser Pinguin spielt.Das wir eine Dusche mit Warmwasser im Bus haben das begeistert einen jeden ,sowie die Solaranlage wird sehr bewundert.Das Jahresende verbrachten wir mit all diesen Leuten.Wir konnten die Feuerwerke von zwei Städen die gegenüber unseres Strandes lagen beobachten. Wir konnten Wäschewaschen an einem Flüschen wo wir auch badeten. Nach einer Woche gings weiter nach der Proviz Bahia.Die Landschaft änderte sich,Cocospalmen werden immer häufiger und auch die lebensart der Menschen wird immer freudiger.Wir werden von sehr vielen Leuten eingeladen und feiern nach traditioneller Art.Wir lernen so wirklich die Menschen in ihren Land kennen und können somit viele Dinge verstehen die wir sonst nie richtig nachvollziehen können. Schliesslich gelangten wir nach Alcobaça einem kleinen Fischerstädchen.Hier läuft alles mit einer Seelenruhe ab das man das moderne Leben leicht vergisst.Die Leute tanzen am Strand und zeigen ihre Lebensfreude obwohl sie Materiel nicht viel besitzen. Wir Standen 1 km ausserhalb des Dorfes an einem kleinen Restaurantes direct am Wasser bei Edivalto. In der Nacht hatten wir vor unserem Schlafzimmerfenster immer ein Spektakel da die Eingeborenen ihre Liebesakte gleich hier am Strand abziehen. Waren die einen fertig kamen schon die nächsten.Man konnte zusehen bis man freudig einschlief.Anderere Länder und andere Sitten.Mit Liebe wird hier sehr freizügig umgegangen. Wir lernten Walter aus Österreich und Inez seine brasilianische Frau kennen und haben schnell Freundschft geschlossen.Er hat ein kleines noch nicht fertiges Hotel so wie er das nennt?????????????? hier am Strand in einer Traumlage.Nach drei Tagen zogen wir zu ihnen und wir halfen ihm ein Vordach ans Hotel anzubauen sowie Fliesenarbeiten etc..Wenns zu heiss wird springen wir in die Fluten um uns abzukühlen und erfreuen uns des Lebens.. Nach 4 Wochen zogen wir aus und haben eins gelernt,vertrau nie einem Landsmann im Ausland,und wir waren endlich wieder ohne Europastress. Wir wurden eingeladen eine Capoiraschule zu besuchen,was wir auch mehrmals taten ,und wir fuhren mit dem Chef der Schule Alegria eine Demonstration von Capoira in etwas grösserer Dimension im Nachbarstädchen zu besichtigen.Am Ende der Vorstellung wurden wir noch eingeladen zu Moqueca einem typischen Fischgericht im Hause eines der Capoiristen Bei den Capoiras haben wir Giorgio einem Fischer kennengelernt ,der uns auf eine Bootsfahrt am Fluss einludt.Unterwegs traffen wir seinem Bruder der gerade vom fischen im Ozean mit dem Boot zurückkam.Wir tockten an und halfen im beim sortieren der Fische und Skrimps sowie anderen Meeresbewohnern wieder eine neues Erlebnis obwohl nicht ungefährlich da einige Fische und Rochen Stacheln haben die man unbedingt meiden muss,wir lernten schnell.Am Ende bekamen wir eine Menge Skrims und fuhren mit Giorgio und seinem Sohn in eine kleine Schiffswerft wo wir mit den Arbeitern(einige kannten wir vom tanzen) die Skrims mit Reis zu uns nahmen.Wie einfach sind die Leute hier,aber gastfreundlich und lebensfroh wie wir es in Europa schon lange nicht mehr kennen.Auch die Bekleidung der Menschen hier ist wie das Leben ,sehr bunt und Farbenfroh. Eines Abends gehen wir spazieren im Städchen und wir traffen einen Freund und schon gings rund,auf einmal befanden wir uns mitten in einem Fest obwohl wir keinen kannten ausser unseren Freund. So ist das halt hier ,sofort wird man in das Geschehen aufgenommen und alle interessieren sich für dich , ohne dich als scheiss Ausländer abzustempeln wie es in vielen anderen Ländern der Fall ist. Wir lernen viele neue Früchte und Gemüse sowie exotische Speisen kennen. Nun wir wollten weiterziehen um beim Karneval in Salvador de Bahia zu sein. Wir kamen nicht weit weil Pinguin wieder Problem mit dem Getriebe bekam.( Wie kann so eine Scheiss Firma von Volkswagen ein Automatikgetriebe was für den Golf gebaut wurde in einem Bus einzubauen der das doppelte wiegt als so ein Golfilein? Diese Techniker müsste man alle aufhängen ,soviel Ärger wegen dieser Einsparrerei ,welche dann die Kosten auf die Kunden abwirft) Hätten wir das früher gewusst wäre nie ein Automatikgetriebe in Frage gekommen.Es wird der erste und letzte scheiss VW sein. Nun wir kehrten nach Alcopaca zurück um wieder bei Edivalto und seinem kleinen Restaurant am Strand zu stehen. Hier hatten wir wieder weniger Stress und konnten mit dem Fahrrad wieder in das Fischerstädchen radeln. Wir gehen alle Wochenende zum Tanz bis spat in die Morgenstunden. Hier ist das Paradies für besoffene Autofahrer. 2 Promille am Steuer ist hier normal.Da es nur wenige Autos gibt können die mit der Ruhe die ganze Strasse gebrauchen.Fährt jemand mal etwas abwegig und bleibt mal im Sand stecken wartet man bis ein paar Anschieber kommen und schon gehts kurfig weiter.Es gibt ja nu ein paar Polizisten im Ort und denen stört es wenig ob jemand besoffen fährt oder nicht.Solange keiner umgefahren wird ,gibts keine Probleme. Eines Abends als wir mit dem Fahrrad spazierenfuhren kam so ein besoffener Mopedfahrer aus der Quergasse schaffte die Kurve nicht mehr und krachte in mein Fahrrad, kein schaden und weiter gings mit Promilturbolenzen.Welche Freude hätten hier Polizisten aus Europa. Dann näherte sich Karneval,der erste Karneval in unserem Leben in Brasil. Was für ein Spektakel in so einem kleinen Fischerstädchen Wir tanzten fünf Nächte bis man keinen Knochen mehr spürte. Am letzten Tag auf den Hauptplatz spielte eine Band und die Menschen tanzten fröhlich und wir mittendrin ,bis so ein Mann als Frau bekleidet mich belästige. Mit aller Mühe konnte ich den abschütteln. Aber dann kam eine ganze Gruppe solche als Frauen verkleidet und begannen mich zu umringen,Ich als einziger Blondschopf war ja auch der Anziehungspunkt.Ich wärte ab ,aber diese Schwuchteln gaben nicht auf mich zu bekrapschen sodas ich einen von Ihnen einen saftigen Arschtritt verabreichte und sie ein paar meter zurückwichen,aber im Handumdrehen wieder zurückkehrten.Ich stemmte mich auf und lief denen entgegen sodas Sie die Flucht ergriffen.Als sie dann wieder angekrochen kamen packte ich so eine Schwuchtel an der Gurgel und drückte dem für ein paar Sekunden die Luft ab.Dies reichte dann und keine dieser Schwuchteln störte mich mehr. Auf einmal näherte sich ein anderer als alte Frau verkleidet, Ich schrie, ja was will der den jetzt und war in Angriffstellung gegangen,er (verkleidet als weib) streckte mir die Hand zum Gruss entgegen. Ich wollte im eine Auflegen aber Sole erkannte ihn ,es war ja ein Freund von uns.Fast hätte ich ihn verklopft ,da ich ja schon genug vom bekrapschen hatte. Nun endlich ist der Spuk vorbei und wir können wieder die Ruhe des Fischerstädchen geniessen und mit Ruhe den Rücktransport unseres Pinguin zu organisieren.Wir werden sehen wie alles sich weiterentwickelt.Eines haben wir gelernt, das wir zwar sozusagen in der ertsen Welt leben mit allem drum und dran,aber Lebensqualität es dort keine gibt,so wie wir sie hier kennengelernt haben. Wir wissen schon jetzt das das Team von Aufgehtslos ( perdidos por el mundo) bald wieder nach kurzem Aufenthalt in Europa wieder auf Reise geht,aber diesmal ohne einen Volkswagen um neue nette Menschen und Länder kennenzulernen.
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